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Entwicklung der Hennetalsperre

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Entwicklung der Hennetalsperre
Über den technischen Aufwand
Die alte Talsperre war undicht
Strom für 1.300 Haushalte
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Logo RuhrverbandDiesen Beitrag präsentieren wir mit freundlicher
Genehmigung des Ruhrverbands.


Vorausschauende Planung ist wichtig

Meteorologische Extreme stellen den Ruhrverband vor eine Herausforderung.

Ohne den Talsperrenzuschuss wäre die untere Ruhr zwischen Hattingen und Duisburg im August 2003 fast völlig ausgetrocknet gewesen. Das Talsperrensystem des Ruhrverbands hat durch vorausschauende Planung und eine effektive Steuerung große Herausforderungen problemlos bestanden. Im Jahr 2003 hat sich besonders eindrucksvoll gezeigt, welche herausragende Bedeutung die Ruhrverbandstalsperren für unsere Region und für die Trinkwasserversorgung von über 5 Millionen Menschen haben. Nach einem niedrigsten Füllstand von rund 55% im Herbst 2003 waren die Talsperren des Ruhrverbands Mitte April 2004 bereits wieder auf über 90%, also dem Normalstand zu dieser Jahreszeit, aufgefüllt.

Ausgetrocknetes Flussbett der Henne

Das andere meteorologische Extrem, durch hohe Niederschläge verursachte Hochwasser, zeigte sich im Januar 2005. Nach extremen Regenfällen schwollen die Zuflüsse innerhalb eines Tages an. Während dieser Phase wurde der Hochwasserabfluss in der Spitze um gut 190 m³/s verringert, so dass den unterhalb im Lenne- und Ruhrtal liegenden Ortschaften durch das Talsperrensystem deutlich höhere Wasserstände erspart blieben.


Kaum ein Beobachter des Hochwassers kann sich vorstellen, wie hoch die Pegelstände gestiegen wären, wenn das aus Essen zentral gesteuerte Speichersystem nicht verfügbar gewesen wäre.

Hochwasser Ruhrgebiet

Damit die Wasserwerke ständig Trinkwasser aus der Ruhr aufbereiten können, muss nicht nur genügend Wasser fließen, es muss auch von guter Qualität sein. Dazu betreibt der Ruhrverband zwischen Brilon und Duisburg und zwischen Olpe und Wickede insgesamt 77 Kläranlagen, in denen häusliche und vorbehandelte gewerbliche Abwässer sehr sorgfältig gereinigt werden, bevor sie in die Bäche und Flüsse eingeleitet werden.